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Staatliche Investitionen in Ausbildung und Studium zahlen sich aus. Denn durch Erwerbstätige mit Berufsausbildung oder Studienabschluss fließen dem Staat über Steuern, Abgaben und reduzierte Transferleistungen im Mittel mehr Einnahmen zu, als dieser vormals in deren Ausbildung investiert hat.

Die Bildungsgewerkschaft GEW erwartet bis 2030 deutlich mehr Berufsschüler als die Kultusminister. Sie beruft sich auf eine neue Studie und warnt: "Der Mangel an Berufsschullehrern wird noch größer werden."

"Berufsbachelor", "Berufsmaster" und ein bundesweiter Mindestlohn für Azubis: Bildungsministerin Anja Karliczek will die Ausbildung in Deutschland von Grund auf erneuern - die Änderungen sollen 2020 in Kraft treten.

An Berufsschulen fehlen in Zukunft vermutlich noch mehr Lehrkräfte als bisher angenommen. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler steigt dort laut einer Studie der GEW bis zum Jahr 2030 noch stärker als erwartet an – wenn auch regional unterschiedlich.

Der Lehrermangel in Deutschland trifft die Berufsschulen besonders hart, zeigt eine Studie. Experten werfen der Politik gravierende Versäumnisse vor.